Online-Magazin

Effektive Mikroorganismen (Teil 6.1) – mein Wohnumfeld mit EM gestalten

von Heidemarie Wagner 16.04.2021 ⋅ 11.08.2022 11:46 ⋅ Aktuelles, EM, Effektive Mikroorganismen

Heidemarie Wagner nimmt uns mit auf eine spannende Reise zu den kleinsten Lebewesen auf unserer Erde – den Mikroorganismen.

Im Wohnumfeld begegnen uns viele Schadstoffe im gasförmigen Zustand. Wir nehmen sie gar nicht mehr wahr oder übertünchen sie mit sogenannten duftenden Luftreinigern. Die Wahrheit ist aber, dass wir mit jedem Möbelstück, jeder neuen Raumtextilie, jedem neuen Fußbodenbelag, aber auch bei jedem Saubermachen mit herkömmlichen Reinigern und chemischen Hilfen unsere Entgiftungsorgane immer weiter strapazieren bis sie ihre Arbeit nicht mehr schaffen. Diese Gifte gehen in den Körper über und vor allem ins Gehirn. Wir nehmen die Gifte mit der Atemluft auf  oder über die Haut, bzw. Schleimhäute oder mit Nahrung.

Und diese Gifte stören nicht nur unser Immunsystem, sondern sie sind vor allem Nahrung  für eine Reihe von Viren und krankmachender Mikroorganismen. Sie wurden letztlich von uns Menschen gezwungen, sich diesen Stoffen anzupassen und inzwischen haben sie sich so verändert, dass sie diese Stoffe für ihr Überleben brauchen. Und sie haben in jeden von uns geeignete Nahrungsquellen, egal ob es bereits Körpersymptome gibt oder man sich noch gesund fühlt.

Mein Ziel ist es deshalb seit Jahren dort, wo es mir möglich ist, die Quellen solcher Gifte im Haushalt zu minimieren, denn da wir überall den Giften ausgesetzt sind und oft nicht gegensteuern können, bleibt nur der eigene Haushalt übrig, etwas zu tun. Da ich ist das seit Jahren bereits mache, fühle ich mich insgesamt wieder besser. Meine Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien bringt jetzt weniger Symptome hervor, d.h. ich habe mein übervolles Fass bereits etwas leeren können.

Ich habe mich als erstes getrennt von den meisten chemischen Mitteln, die Drogerie- und Supermarktregale reihenweise füllen und intensiv in den Medien beworben werden. Ganz chemiefrei bin ich aber nicht. Bei mir sind zu finden Feuerzeug- oder Reinigungsbenzin, Azeton und  Spiritus, die ich aber sehr wenig einsetze und Vorkehrungen treffe, die Gase möglichst nicht einzuatmen. Auch Spülmaschinentabs  sind zu finden, aber das ist nur dem Entgegenkommen für meinen Mann geschuldet, der für meine Ansichten in der Hinsicht wenig Verständnis zeigt.

Das Saubermachen erledige ich mit EM in aktivierter Form oder als EM-Reiniger. Es war für mich 2006 ein Schlüsselerlebnis, mit EM zu putzen. Die Reinigungskraft der EM überzeugte mich sofort und vor allem, dass ich auf Handschuhe und andere Schutzmaßnahmen jetzt verzichten konnte. Das benutzte Wasser kann bedenkenlos an Pflanzen vergossen werden, die dann neben den EM auch noch ein paar Nährstoffe erhalten. Für Tiere und Kleinkinder besteht keine Gefahr durch die Anwendung von EM, aber man sollte schon aufpassen, dass sie es nicht trinken.

Antistatische Aufladungen von Oberflächen gingen stark zurück, also weniger Staub und seltener Putzen müssen auch bei vielen Materialien. Wichtig für mich war auch die Zeiteinsparung, da  die Wiederverschmutzung viel länger dauert und ich seltener putzen brauche. Ich habe die Verwendung EM überall im Haushalt  zum Alltag gemacht. In den Jahren  habe aber auch herausgefunden, wo die Grenzen der EM beim Reinigen liegen.

Nun zum praktischen Teil

Wenige Tropfen von EMa im Wasser reichten aus, um fast alles im Haushalt  sauber zu bekommen:  

  • Materialien aus Glas wie Fensterscheiben, Spiegel, Schranktüren, Glasgeschirr oder  Fliesen, Porzellan und Steingut: sehr gute und nachhaltige Reinigungswirkung, Das Glas erfährt keine Beschädigung (Glasfraß) mehr wie es oft geschieht bei chemischen Reinigern oder z.B. im Geschirrspüler durch Tabs. Leichte Beschädigungen gehen sogar zurück. Toilettenbecken setzen bei regelmäßiger Anwendung keinen Urinstein an und stinken nicht.
  • Materialien aus Holz wie  Möbel,  Spielzeug,  auch beschichtete Möbel und Türen, Spielzeug: Die Oberflächen zeigen  einen sanften Glanz, Schadstoffe, die aus dem Material austreten werden durch die EM stark verringert. Wenn ich mir also ein neues Möbelstück zugelegt habe, dass nicht nur nach Holz riecht, wasche ich es immer wieder mit verdünntem EM ab, auch innen die Fächer  und/ oder sprühe mit EM alles ein.
  • Da wäre die Raumluft zu nennen. Vielerlei Gerüche angenehm oder störend kann ich durch regelmäßiges Aussprühen des Raumen reduzieren, egal ob es Kochgerüche sind, Tabakrauch oder chemische Stoffe. Die EM nehmen auch Einfluss auf das Ionenverhältnis in der Raumluft, das sich wieder in den optimalen Bereich bewegt.  Ich nutze auch einen Ventilator, den ich mit Wasser betreibe, das ich mit EM Keramik behandelt habe. Auf Raumbeduftung verzichte ich vollständig, auch wenn es sich um einen Luftreiniger auf EM-Basis handelt und ganz wichtig: nichts verwenden, was über Steckdosenverdampfer in die Luft gesprüht wird. Dem ist man schon in Läden, Arztpraxen u.a. ausgesetzt, wo man sich nicht wehren kann und dies gemacht wird, um unser Kaufverhalten zu verändern
  • Textilien: Wohnraumtextilen wie Bezüge von Sofa, Sessel, Auslegeware, Teppich und dergleichen reibe ich mehrmals im Jahr mit EM-Wasser ab, was ich sehr oft dabei wechsele. Ich bekomme allen Schmutz runter, frische sogar die Farben auf, nehme Hausstaubmilben die Möglichkeit der Vermehrung und nehme auch die durch chemische Behandlung der Stoffe auftretenden Belastungen aus der Luft. Auch Flecke z.B. Rotwein, Blut, Erbrochenes (ich habe 2 Katzen, die immer mal ihren Magen durch den Mund entleeren)  lassen sich mit einem Trick sehr gut entfernen: man sprüht den Fleck mit verdünntem EM ein oder  tränkt ein Tuch mit verdünntem EM-Wasser, legt es auf den Fleck, eine Folie darüber, beschwert das Ganze und lässt es  ein paar Stunden einwirken und ggf. mehrmals wiederholen.
  • Küche, Herd, Abzugshauben und andere stark verschmutzte Teile im Haushalt:  Beim Kochen entstehen Fettteilchen, die sich an und auf den Kücheneinrichtungen niederschlagen. Mit der Methode Einsprühen, ev. mit Folie abdecken und nachwaschen wird man mit diesen Fettfilmen gut fertig, aber man muss ggf. etwas mehr Zeit für die Behandlung einplanen und manchmal auch die Arbeit wiederholen. Schneller geht es mit EM-Reinigern, die auch etwas Alkohol enthalten und manchmal nehme ich auch den EM-Geschirrspüler pur, aber wische klar nach. Und was am schönsten ist: nach mehrmaliger Behandlung mit EM geht es leichter und schneller.
  • Abwasch mit der Hand erledige ich mit einem EM-Spülmittel und habe seither keine Hautprobleme mehr an den Händen. Im Geschirrspüler verwendet mein Mann Tabs, aber ich habe auch EM Keramikpipes grau auf die Halterungen aufgesteckt und brauche daher weder Klarspüler noch andere Zusätze.

Einsatzgrenzen von EM und Hinweise für schadfreien Einsatz:
EM haben einen niedrigen pH-Wert, d.h. sie können bei unsachgemäßem Einsatz z.B. auf kalkhaltigen Materialien zu bleibenden Flecken führen.  Auch  organische Stoffe wie Gummi können angegriffen werden. Schwarze Flecken und Streifen auf Fensterrahmen und Plaste lassen sich nicht entfernen.

Fortsetzung folgt...


Kontakt: Heidemarie Wagner
Leiterin des Stammtischs für Effektive Mikroorganismen Chemnitz
Robert-Siewert-Str. 20, 09122 Chemnitz
Tel. 0371 225575 · Mobil 0176 42765720
E-Mail: wagnerheidemarie@t-online.de

© Heidemarie Wagner Januar 2021. Alle Rechte vorbehalten.